Das LG Köln bestätigte nochmals die jüngere BGH-Rechtsprechung zum Domainrecht und wertet die Verwendung des Künstlernamens "Sido" als second-level-domain auf einer privaten Homepage als eine unbefugte Namensanmaßung, die schutzwürdige Interessen des Namensträgers verletzt und damit entsprechende Unterlassungsansprüche des seit 1997 unter dem Künstlernamen "Sido" tätigen Rappers auslöst.

SWS / Heiko Klatt